NEUE THERMISCHE METAPLATTFORM
PARADIGMENWECHSEL FÜR KÜHLEN, HEIZEN, SPECHERN UND VERDAMPFEN.
Staatlich und industriell validiert. Mehrere Patentanmeldungen.

DAS LIMIT DER OUTSIDER-TECHNOLOGIEN.
Ob Kühlung, Heizung, Wärmespeicherung oder Verdampfung: Komponenten mit klassischen Geometrien – wie Fins, Pins oder Lattices / TPMS – folgen alle demselben Prinzip. Das Material gibt die Form vor, das Fluid wirkt lediglich an der äußeren Oberfläche (outside). Dieser Ansatz wurde jahrzehntelang optimiert und ist heute in der gesamten Thermodynamik physikalisch ausgereizt. Die Folge: mehrere CAD/CFD-Iterationen für marginale Verbesserungen, mühsam validiert an einer Handvoll Prototypen.
DIE GRENZÖFFNUNG DURCH INSIDER-TECHNOLOGIE.
Eine neuartige, offenporige PORECOOL-Materialtopologie invertiert die Outsider-Systemlogik: Das Medium strömt barrierefrei durch das Material (inside) – isotrop in mindestens sechs Raumrichtungen. Damit grenzt sie sich fundamental (thermisch, mechanisch, fluidisch, akustisch und technologisch) von allen bekannten Strukturen im Wärmemanagement ab. Werkstoffe wie Aluminium, Kupfer, Stahl, Titan, Kunststoff oder Keramik erhalten dadurch völlig neue multifunktionale Eigenschaften. Das eröffnet neue Wärmeübertragungsphänomene und zwei Wege für das Thermomanagement: die radikale Optimierung bestehender Komponenten oder das völlige Neudenken durch konsequente Funktionsintegration. Die fertigungstechnische Umsetzung ist im 3D-Druck – bei Aluminium zusätzlich im industriellen Kokillenguss – wirtschaftlich realisierbar. Das Ergebnis: innovativere Produkte, die den neuen Benchmark bei Funktion, Bauraum, Gewicht, Entwicklungszeit und Kosten definieren
DIE THERMISCHE METAPLATTFORM.
Multifunktional. Multistrukturell. Multimaterial. Durch die anwendungsspezifische Symbiose von Werkstoff, Topologie und Fertigungsverfahren entsteht eine universelle Metaplattform für das Wärmemanagement. Sie bildet das Fundament für zukunftsweisende Systemlösungen, die sich durch überlegene thermische, mechanische und fluidische Eigenschaften auszeichnen.
200%*
HÖHERE KÜHLLEISTUNGSDICHTE
70%*
WENIGER VOLUMEN
70%*
WENIGER GEWICHT
65%*
WENIGER PLATZBEDARF
900%*
GRÖSSERE AKTIVE OBERFLÄCHE
60%*
BESSERER WÄRMEÜBERGANG
70%*
SCHNELLERE ENTWICKLUNG
50%*
GÜNSTIGERE ENTWICKLUNG
3.000%*
MEHR DIGITALE PROTOTYPEN
* Anwendungsspezifisch
WARUM OUTSIDER-TECHNOLOGIEN AN IHRE GRENZEN STOSSEN.

KONVENTIONELLE THERMISCHE SYSTEME SIND KONSTRUKTIVE KOMPORIMISSE.
Ihre Geometrie wird vom Fertigungsverfahren diktiert, nicht vom thermodynamischen Optimum. Wärmeleitung, Wärmespreizung und konvektiver Wärmeübergang konkurrieren, statt zu kooperieren.
Die Folgen: komplexe Geometrien, dicke Bodenplatten, lange Wärmeketten, begrenzte Wärmeübergangskoeffizienten, immer größere Massenströme, stärkere und lautere Lüfter sowie steigendes Gewicht und Baugröße der Komponenten – bei einer Leistung, die weit unter dem physikalisch Möglichen bleibt.
Nach jahrzehntelanger Optimierung bestätigt die Industrie: Die Grenzen dieser Architektur sind erreicht.
DIE INSIDER-TECHNOLOGIE. WIE SIE FUNKTIONIERT.

RADIKAL NEUE MATERIALSTRUKTUR UND WIRKPRINZIP.
Die patentangemeldete PORECOOL Sanduhr-Materialtopologie ersetzt konventionelle Fins, Pins, Metallschäume sowie Lattice- und TPMS-Strukturen durch eine völlig neue Strömungsmechanik.
Beim klassischen Outsider-Prinzip berührt das Fluid die Materialoberfläche nur flüchtig. Staudruck, Strömungsabrisse, isolierende Niederdruckbereiche und immer dickere thermische Grenzschichten verschlechtern den Wärmeübergangskoeffizienten. Die physikalische Konsequenz: Um das Defizit auszugleichen, erfordert das System größere Oberflächen durch ausladende Geometrien sowie dicke Bodenplatten zur Zwischenspeicherung der Wärme. Die Folge: mehr Platzbedarf, überflüssiges Gewicht und ein ineffizient hoher Massenstrombedarf.
Beim Insider-Prinzip teilt sich das Fluid im Materialinneren in tausende quasi mikroverkapselte, mikropulsierende Strömungen auf, die barrierefrei in mindestens sechs Raumrichtungen fließen. Thermische Grenzschichten werden minimiert, während Wärmeleitung, Konvektion und Strahlung staufrei kooperieren. Da die Mikrostruktur die thermische Leistung intrinsisch liefert, genügen simple, kompakte, leichte Komponenten.
Auch der Entwicklungsprozess wird transformiert: Ein PORECOOL-Simulationsmodell evaluiert tausende Varianten KI-gestützt ohne CAD/CFD-Schleifen in Tagen statt Monaten. Das Ergebnis sind thermisch optimale, zielführende Systemkonfigurationen für finale Tests, die oft direkt als MVP geeignet sind. Dabei lassen sich Zielparameter wie Porosität, spezifische Oberfläche, Druckverlust, Permeabilität, Tortuosität und Porengröße exakt auf den jeweiligen thermischen Anwendungsfall einstellen – von der klassischen Luftkühlung bis hin zur hochgradig effizienten Zweiphasenkühlung.
DAS REFERENZPROJEKT.

Für einen Hersteller von Leistungsverstärkern wurde ein herkömmlicher Profilkühlkörper durch ein PORECOOL-System ersetzt, um bei identischer Kühlleistung Bauraum und Gewicht einzusparen. Die Ergebnisse im Überblick:
| Parameter | Profilkühlkörper | PORECOOL Kühlkörper | PORECOOL Vorteil |
| Bauraum, (cm3) | 2.303 | 819 | – 64% |
| Gewicht, (kg) | 3,56 | 1,1 | – 69% |
| Spez. Oberfläche (m2/m3) | 391 | 760 (bis 12.000) | + 94% |
| Absolute Oberfläche* (m2) | 0,9 | 0,65 | – 28% |
| Wärmewiderstand Rth | 0,147 | 0,149 | |
| Leistungsdichte flächenbezogen (W/cm2) | 1,413 | 1,413 | |
| Leistungsdichte volumetrisch (W/cm3) | 0,22 | 0,61 | + 177% |
| Leistungsdichte gravitativ (W/kg) | 140 | 455 | + 225% |
DIE EVOLUTION.
Das Fundament bildet eine langjährige Industrieexpertise im offenporigen Aluminiumguss. Hieraus entstanden bereits erfolgreiche Produkte für Hydraulik, Pneumatik, Vakuumtechnik und Leichtbau, die sich heute bei über 400 Kunden in 12 Ländern bewähren – und mit dem branchenübergreifenden Leichtbaupreis des Landes Baden-Württemberg als „Innovation des Jahres 2022“ ausgezeichnet wurden.
Auf dieser validierten Basis vollziehen sich nun zwei entscheidende Evolutionssprünge: Zunächst die konsequente technologische Weiterentwicklung zu hochintegrierten thermischen Systemen. Im zweiten Schritt folgt nun die vollständige Digitalisierung, Parametrisierung und Erweiterung dieser einzigartigen Materialstruktur. Durch die Übertragung auf alle industriell relevanten 3D-Druck-Werkstoffe entsteht aus einem ausgezeichneten physischen Material die erste universelle, digital auslegbare Metaplattform für viele neue Anwendungen.
VALIDIERT VON TECHNOLOGIEFÜHRERN.
OUTSIDER- ODER INSIDER-ZUKUNFT?
DIE OUTSIDER-ZUKUNFT.
- Stagnierende Effizienz: Thermische Komponenten werden größer und schwerer, liefern aber kaum mehr Leistung.
- Ressourcenverlust: CAD/CFD-Schleifen fressen F&E-Zeit, prüfen beschränkte Varianz und treiben die Entwicklungskosten in die Höhe.
- Entwicklungsstopp: Ausgereizte physikalische Systemgrenzen blockieren die nächste Produktgeneration.
- Konstruktionsdruck: Sinkender Bauraum trifft auf steigende Verlustleistung bei schwindenden Designoptionen.
- Sackgassen: Konventionelle Metallschäume oder Sintermetalle wurden bereits erfolglos getestet und verworfen.
- Die 3D-Druck-Falle (Lattices/TPMS): Liefern zwar mehr Leistung, basieren aber auf dem gleichen Outsider-Prinzip: Sie benötigen schwere Böden sowie massive Rippenbereiche und bleiben groß, schwer und extrem teuer in der Fertigung.
Die INSIDER-ZUKUNFT.
- Grenzen verschieben: Systeme realisieren, die mit klassischen Geometrien physikalisch unmöglich waren.
- Digitale Abkürzung: Entwicklungszyklen durch KI-gestützte Vorauslegung radikal verkürzen, tausende Varianten absichern und iterative Prototypenschleifen minimieren.
- Designfreiheit: Thermische Anforderungen als kreativen Spielraum nutzen, statt sie als Einschränkung zu verwalten.
- Zukunftssichere Plattform: Materialbasierte Systemauslegung und KI-Datenanalysen für maßgeschneiderte, reproduzierbare Materialarchitekturen nutzen.
- Marktvorsprung: Einen technologischen Vorsprung etablieren.
- Hocheffizienter 3D-Druck: Das Insider-Prinzip eliminiert schwere Böden und Rippen. Das bedeutet ca. 70 % weniger Materialeinsatz (bei Alu), ultrakompakte Bauteile, schnellere Druckzeiten, maximaler Maschinendurchsatz und sinkende Stückkosten.
EINE METAPLATTFORM, VIELE LÖSUNGEN.

EXPERTISE, DIE MASSSTÄBE SETZT.

METAKER TECHNOLOGIE
Vom Land Baden-Württemberg mit dem Leichtbaupreis ausgezeichnet. Oberflächentechnologie für Multimaterial- und Leichtbausysteme.

METAHYBRID PLATTFORM
Vom Industriepreis als „Best of R&D“ prämiert. Basis für multifunktionale Multimaterialsysteme.

OPENPORE TECHNOLOGIE
Vom Land Baden-Württemberg als „Innovation des Jahres“ ausgezeichnet. Neue Werkstoffklasse für multifunktionale Leichtbaukomponenten.

PORECOOL KÜHLARCHITEKTUR
BSFZ-zertifiziert. Weltweit erste staatlich validierte Kühlarchitektur aus porösem Aluminium.

PORECOOL KI-SIMULATION
BSFZ-zertifiziert. KI-unterstützte Simulationsmethodik zur thermischen Vorhersage.
Seit über 30 Jahren Forschung und Entwicklung im Bereich komplexer technischer Systeme wurde die Grundlage geschaffen, auf der PORECOOL aufgebaut ist. Die PORECOOL Architektur ist flexibel anpassbar: Komponenten können aus unterschiedlichen Werkstoffen und mit verschiedenen Fertigungsverfahren umgesetzt werden. Systeme sind nicht an bestimmte Prozesse gebunden und können herstellerunabhängig entwickelt werden. Die METAHYBRID Technologieplattform bündelt mehr als zehn Jahre gezielte Forschung, Anwendungsentwicklung und Kooperation mit internationalen Partnern aus Wissenschaft und Industrie. Diese Arbeit wurde unter anderem mit dem Deutschen Industriepreis, dem ThinKing Leichtbaupreis des Landes Baden-Württemberg sowie der Validierung durch die Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) ausgezeichnet. Je nach Anforderung entsteht so das optimale Produkt, dessen Serienproduktion in einer geeigneten Wertschöpfungskette umgesetzt wird. Zu den METAHYBRID Kunden zählen zahlreiche große und mittelständische Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Diese interdisziplinäre Basis macht unsere F&E-Kompetenz international anerkannt und einzigartig.

DER WEG ZU IHRER PORECOOL LÖSUNG.
1. DIGITALE VORENTWICKLUNG.
Nach Definition von Problem und Zielvorgaben simulieren wir tausende Lösungsvarianten im digitalen Parameterraum. Die Bewertung erfolgt KI-gestützt. Ohne zeitaufwendiges CAD oder CFD. In Tagen statt Monaten. Diese enorme Datenbasis ermöglicht fundierte strategische Entscheidungen, präzises Design of Experiments (DoE) und hochgradig fokussierte physische Tests.
2. PROTOTYPING UND VALIDIERUNG (MVP).
Fertigung der Prototypen und empirische Validierung direkt in Ihrem Zielsystem. Da diese Muster das physikalische Extrakt aus tausenden vorab simulierten Varianten sind, fungieren sie in der Regel direkt als einsatzfähiges Minimum Viable Product (MVP).
3. SERIENENTWICKLUNG UND PRODUKTION.
Wir verantworten die finale Systementwicklung zur Serienreife. Die anschließende industrielle Fertigung übernehmen unsere lizenzierten Technologiepartner in Deutschland.

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Impressum gemäß § 5 DDG
METAHYBRID Group
Inh. Dipl.-Ing. (FH) Eugen Pfeifer
Industriestraße 4
D-70565 Stuttgart
T: +49-711-128967-60
E: hello@metahybrid.com
www.metahybrid.com
USt.-ID: DE361465470

