PORECOOL – NEUE THERMISCHE METAPLATTFORM
Wärme entsteht im Volumen. Warum kühlen wir nur an der Oberfläche?
Konventionelle aktive Kühlkörper (oben im Bild) arbeiten nach dem Outsider-Prinzip – das Fluid umströmt die Geometrie von außen. PORECOOL (unten im Bild) kehrt das Prinzip um: poröse Werkstoffe mit innerer Hohlraum-Mikrostruktur, durchströmt von innen. Eine neue Leistungsklasse im Wärmemanagement.

Staatlich und industriell validiert.
Mehrere Patentanmeldungen, gefördert und zertifiziert durch die BSFZ. Mehrere Projekte mit Kundenfreigaben.
Verfügbar in Europa und der Schweiz.
Klein- bis Großserien im Kokillenguss mit Aluminium oder 3D-Druck in allen industriellen Werkstoffen.
Für anspruchsvolles Wärmemanagement.
Überall dort, wo Hochleistungskühlung, minimales Gewicht und kompakte Baugröße über den Erfolg entscheiden.
DAS 100-JAHRE-DOGMA
„Luft muss schnell an glatten Flächen vorbeiströmen, um zu kühlen.“
Packungsdichten, Leistungsdichten und Verlustwärme steigen. Die Antwort der Branche: Kühlkörper werden immer größer und schwerer. Doch die Optimierung des Outsider-Prinzips ist nach Jahrzehnten physikalisch weitgehend ausgereizt.
„Die Möglichkeiten, die Einflussgrößen zur Verbesserung der Wärmeableitung zu optimieren, sind so gut wie erreicht – und bringen nur geringen Erfolg bei unverhältnismäßig hohem Aufwand.“
(Entwicklungsleiter, Kühlkörper-Hersteller, elektroniknet.de)
DER PRINZIPWECHSEL
Vom Outsider- zum Insider-Prinzip.
Nicht eine bessere Rippe – ein anderer Wärmetransport. Der entscheidende Unterschied liegt nicht in der Oberfläche, sondern darin, wo, wann und wie das Fluid die Wärme aufnimmt.

OUTSIDER · SERIELL
Rippe, Pin, Lattice & TPMS.

INSIDER · PARALLEL
Offenzelige Hohlraum-Mikrostruktur.
GRÖSSENORDNUNGEN
Was der Prinzipwechsel freisetzt.
Ob hunderte Materialvarianten im Aluminium-Kokillenguss oder Millionen Optionen im 3D-Druck – PORECOOL macht alle Strukturparameter anwendungsspezifisch steuerbar, realisiert bisher unmögliche Konstruktionen und setzt völlig neue thermische Potenziale frei.
HÖHERE
KÜHLLEISTUNGSDICHTE
WENIGER
MATERIAL / GEWICHT
WENIGER
PLATZBEDARF
GRÖSSERE
AKTIVE OBERFLÄCHE
BESSERER
WÄRMEÜBERGANG
GÜNSTIGERE
ENTWICKLUNG
SCHNELLERE
ENTWICKLUNG
MEHR
DIGITALE PROTOTYPEN
NEUN MAL ANDERS GEDACHT
Wo der Stand der Technik an Grenzen stößt.
Acht physikalische Hebel, an denen die poröse Architektur grundlegend anders funktioniert als die klassische Rippe.
Druckverlust
Dogma.
Hochleistungskühlung benötigt hohe Strömungsgeschwindigkeiten. Die Kontaktzeit zwischen Kühlmedium und glatter Rippe ist extrem kurz und der Wärmeübergang schlecht.
Porecool.
Die Hohlräume werden laminar angeströmt, weil sie Turbulenzen selbst erzeugen. Die Kontaktzeit ist viel länger, der Wärmeübergang deutlich besser.
„Ja, eine poröse Struktur hat einen höheren Druckverlust, aber sie benötigt jedoch langsamere Strömungen und kürzere Durchströmlängen, was den Druckverlust im Gesamtsystem beherrschbar macht.“
Wärmeübertragung
Dogma.
Die Wärme muss im dicken Boden gespeichert und auf die Rippen verteilt werden, wo sie langsam hochwandert, bevor sie außen konvektiv abgegeben wird.
Porecool.
Wärmeleitung, Konvektion und Wärmestrahlung finden überall und gleichzeitig statt – auch direkt an der Wärmequelle.
„Warum warten, bis die Wärme die Rippe hochgeklettert ist? Bringen Sie das Kühlmedium direkt zu Wärmequelle.“
Strömungsart
Dogma.
Um die Grenzschicht zu brechen, muss die Hauptströmung laut und energieintensiv turbulent sein.
Porecool.
Die laminare Strömung gleitet sanft hinein und bricht sich in den Kavitäten in Millionen Mikroturbulenzen.
„Der Golfball-Effekt: Wie die Dellen am Golfball senken die Kavitäten den Gesamtwiderstand – und erzeugen intern maximale Verwirbelung.“
Grenzschichten
Dogma.
Je länger die Rippe, desto dicker die isolierende Grenzschicht. Am Ende der Rippe sinkt die Kühlleistung massiv.
Porecool.
Kavitäten verhindern dicke Grenzschichten – kontinuierliches Durchströmen ohne Staudruck-Verlust.
„Rippen isolieren sich ab einer gewissen Länge selbst. Kavitäten zerstören die isolierende Grenzschicht permanent – direkt am Entstehungsort.“
Staub & Fouling
Dogma.
An den Rippen wird die Strömung laminar, die Luft „schläft ein“. Staub backt fest und isoliert.
Porecool.
Mikroturbulenzen reißen feinen Staub kontinuierlich mit – wie ein Tiefenfilter, ohne den Luftstrom zu blockieren.
„Seit 30 Jahren setzt die Industrie langlebige Öl-, Gas- und Luftfilter aus porösen Kavitäten-Strukturen ein. Nicht aus Aluminiumprofilen.“
Lüfter & Akustik
Dogma.
Hochleistungskühlung braucht starke, laute Lüfter, um Druck, Geschwindigkeit und Turbulenz zu erzwingen.
Porecool.
Leisere Lüfter genügen für die nun erforderlichen, niedrigeren Strömungsgeschwindigkeiten. Gleichzeitig wirkt die poröse Struktur selbst als Absorber: Sie bricht Schallwellen und dämpft Vibrationen aktiv.
„Seit 30 Jahren setzt die Industrie Druckluft-Schalldämpfer aus porösen Kavitäten-Strukturen ein. Nicht aus Aluminiumprofilen.“
Richtungsabhängigkeit
Dogma.
Kühlkörper-Geometrien müssen zwingend strömungsgünstig konstruiert und präzise auf den Verlauf des Kühlmediums ausgerichtet werden.
Porecool.
Kavitäten-Strukturen sind isotrop und in alle Richtungen durchströmbar. Sie kühlen selbst dann hocheffizient, wenn das Fluid „um die Ecke“ geleitet werden muss.
„Befreien Sie Ihr Produktdesign: Passen Sie den Kühlkörper an das System an, nicht umgekehrt.“
Basisplatten-Dilemma
Dogma.
Der massive Kühlkörper-Boden ist rein fertigungsbedingt – ein thermischer Widerstand, der die Wärme blockiert, bevor sie die Luft überhaupt erreicht.
Porecool.
Kavitäten-Strukturen benötigen keinen massiven Boden. Sie können direkt auf der Wärmequelle platziert und sogar als tragende Leichtbaustrukturen genutzt werden.
„Der massive Boden existiert nur, weil sich Rippen anders nicht fertigen lassen. Thermisch gesehen ist er reiner Ballast.“
Interface / TIM
Dogma.
Eingeschlossene Luft in den Mikrorauheiten zwischen massivem Boden und Wärmequelle wirkt als Isolator. Diese Hohlräume müssen mit Wärmeleitmaterialien (TIM) gefüllt werden.
Porecool.
Alle Mikrokavitäten sind miteinander vernetzt und ermöglichen die direkte Luftzirkulation unmittelbar an der Wärmequelle. Klassisches TIM würde diesen konvektiven Effekt sogar blockieren.
„TIM wird dort gebraucht, wo das Kühlmedium nicht zirkulieren kann. Nicht bei offenen Kavitäten-Strukturen.“
NEUN MAL ANDERS GEDACHT
Industriell verfügbar. Zwei Wege.
Keine Laborkuriosität: Serientechnologien für bis zu siebenstelligen Stückzahlen.
Aluminium-Kokillenguss
Seit über 30 Jahren industriell etabliert – in Filtration, Hydraulik, Pneumatik, Akustik und Leichtbau. Fertigung ohne kundenspezifische Werkzeuge, aus recyceltem Aluminium.

Additive Fertigung
Maximale Designfreiheit für alle 3D-druckbaren Werkstoffe. Der Insider-Ansatz braucht bis zu 70 % weniger Material als Lattice- und TPMS-Strukturen.

NEUE ARCHITEKTUR FÜR MODERNE KÜHLSYSTEME
HOCHLEISTUNGSKÜHLKÖRPER AUS ALUMINIUMSCHAUM NEUER GENERATION
Weltneuheit. Zum Patent angemeldet.

Thermische Grenze klassischer Kühlkörper.
Für Entwickler und Hersteller kompakter elektronischer Leistungsmodule wird die Wärmeabfuhr zunehmend zum limitierenden Faktor, da klassische Kühlkörper mit steigender Leistungsdichte größer, schwerer und akustisch zunehmend kritisch werden.
Neue thermische Architektur mit PORECOOL.
PORECOOL Kühlsysteme stehen für eine neue Materialtechnologie und thermische Architektur: hochintegrierte, poröse Aluminiumkühlkörper mit deutlich höherer Leistungsdichte bei signifikant reduziertem Bauvolumen und Gewicht.
Abgrenzung zu konventionellen Lösungen.
Im Gegensatz zu konventionellen Kühlkörpern folgen PORECOOL Systeme einer grundlegend anderen Funktionsweise und ermöglichen einfachere Konstruktionen, höhere Integrationsgrade sowie eine schnellere Entwicklung ohne aufwendige CAD- und CFD-Iterationen.
Im Unterschied zu konventionellem Aluminiumschaum bieten sie überlegene mechanische, thermische, strömungsmechanische, konstruktive, technologische und ökologische Eigenschaften.
Thermische Leichtbau-Systemlösung.
PORECOOL ist eine Systemlösung: Material, Geometrie, Strömung und Schnittstellen sind aufeinander abgestimmt und ermöglichen skalierbare, robuste und serientaugliche Kühlsysteme für die nächste Generation leichter und kompakter Leistungselektronik.
200%*
HÖHERE KÜHLLEISTUNGSDICHTE
100%
RECYCELTES ALUMINIUM
70%*
WENIGER ALUMINIUM
70%*
WENIGER GEWICHT
65%*
WENIGER PLATZBEDARF
900%*
GRÖSSERE OBERFLÄCHE
60%*
BESSERER WÄRMEÜBERGANG
70%*
SCHNELLERE ENTWICKLUNG
50%*
GÜNSTIGERE ENTWICKLUNG
3.000%*
MEHR DIGITALE PROTOTYPEN
DAS PROBLEM MIT HERKÖMMLICHEN KÜHLKÖRPERN

Konventionelle Kühlkörper bestehen in der Regel aus massivem Aluminium. Um ausreichende Kühlleistung zu erzielen, wird das Material in komplexe Geometrien gebracht, deren Funktionsbereiche unterschiedliche Aufgaben wie Wärmeleitung, Wärmespreizung, Wärmespeicherung und konvektiven Wärmeübergang übernehmen.
Dabei zeigen sich zwei wesentliche Nachteile: Zum einen lassen sich die thermischen Eigenschaften nicht optimal aufeinander abstimmen, da Geometrie und Massenverteilung durch die technologischen Grenzen der Fertigungsverfahren festgelegt sind. Zum anderen müssen die Geometrien konstruiert und simuliert werden – zunächst in CAD ausgelegt, anschließend in CFD bewertet –, was Entwicklungszeit und Kosten erheblich erhöht. Das Ergebnis ist selten eine thermisch optimale Lösung, sondern meist ein Balanceakt zwischen Leistung, Kosten und Machbarkeit.
Bei Anwendungen wie 19″-Systemen, in denen der Kühlkörper zusätzlich tragende oder mechanisch belastete Funktionen übernimmt, verschärft sich die Situation weiter: Hier dominiert die mechanische Auslegung oft über die thermische Performance. Das führt in der Praxis zu überdimensionierten, schweren Profilkühlkörpern, deren Kühlleistung trotz großer Masse häufig nicht mehr gesteigert werden kann.
Nach jahrzehntelangen Optimierungen liefern konventionelle Fertigungstechnologien kaum noch echte Innovationen – und selbst die etablierten Hersteller bestätigen diese Grenzen:
„Die Möglichkeiten, die Einflussgrößen zur Verbesserung der Wärmeableitung zu optimieren, sind so gut wie erreicht und bringen in der Fortführung nur geringen Erfolg bei unverhältnismäßig hohem Aufwand.“ (Quelle: www.elektroniknet.de).
DIE PORECOOL LÖSUNG: NEUE GENERATION VIELSEITIGER KÜHLSYSTEME
OPENPORE Aluminiumschaum – innovatives Material für Wärmemanagement
PORECOOL Kühlsysteme basieren auf OPENPORE Aluminiumschaum neuer Generation, gefertigt durch ein innovatives und nachhaltiges Kokillengießverfahren. Die offenporige Morphologie bietet hohe Durchlässigkeit für Luft und Fluide, kombiniert mit extrem großer Oberfläche und exzellentem Wärmeübergang. Überlegene thermische, mechanische, konstruktive, technologische und ökologische Eigenschaften machen das Material einzigartig. Gleichzeitig lässt es sich wie massives Aluminium bearbeiten und montieren – ein neues Material mit bisher unbekannten Möglichkeiten für Konstruktion und Wärmemanagement.
Neue Architektur für Kühlsysteme – weniger Material, Gewicht und Platzbedarf
Das Herzstück jedes PORECOOL Systems ist ein konvektiver Wärmeübertrager aus OPENPORE Aluminiumschaum. Ergänzt wird er durch Schnittstellen-Komponenten, die die Anbindung an Luftführung und Wärmequelle ermöglichen. Jede Funktion – Wärmeleitung, Wärmespreizung, Wärmespeicherung und konvektiver Wärmeübergang – wird optimal abgestimmt. Die Architektur ist modular und flexibel. Komponenten können in beliebigen Werkstoffen und Verfahren hergestellt werden – immer in der richtigen Größe und mit optimaler Funktion. Das eröffnet völlig neue Freiheitsgrade, Systeme von Grund auf anders zu gestalten.
Kostenoptimierung
Komplexe Geometrien sind nicht mehr nötig: die poröse Materialstruktur liefert die besten thermischen Eigenschaften von selbst. Häufig genügt eine einfache Plattenform, wodurch CAD-/CFD-Schleifen und Fertigungseinschränkungen entfallen. Darüber hinaus können die Schnittstellen zur Anbindung an Luftführung und Wärmequelle besser gestaltet werden. Das spart Bauteile und Prozessschritte, ermöglicht alternative Gerätelayouts und führt zu einer neuen Denkweise in der Hardwareentwicklung – weniger Material, weniger Kosten, kürzere Entwicklungszyklen.
Digitale Prototypen und KI-gestützte Entwicklung
Die thermische Prognose erfolgt mit einem kalibrierten 1D-Simulationsmodell, das hunderte Varianten in kürzester Zeit vergleichen kann – ohne physische Prototypen oder CFD. So entstehen früh belastbare Ergebnisse, oft schon auf MVP-Niveau (Minimal Viable Product). Durch die Anbindung an ein spezialisiertes KI-Framework für Wärmeübertragung wächst die Datenbasis kontinuierlich. Ergebnisse werden präziser, Entwicklungszyklen kürzer. Kunden profitieren von einer schnelleren, datengetriebenen Entscheidungsgrundlage, die Risiken reduziert und Produktideen beschleunigt.
Anwendungen – Luftkühlung heute, erweiterbar für morgen.
Derzeit sind PORECOOL Systeme für aktive Luftkühlung ausgelegt und erfordern den Einsatz eines Lüfters. Das ermöglicht thermisch optimale, leichtere und kompaktere Kühlkörper, flexiblere Konstruktionen und eine wirtschaftliche Serienfertigung. Auf Basis derselben Architektur sind auch Wasserkühlsysteme realisierbar. Damit öffnet PORECOOL das Feld für weitere Anwendungen und setzt Impulse für ein neues Paradigma im Wärmemanagement – vom kompakten Kühlkörper bis zum komplexen Gesamtsystem.
KUNDENSTIMMEN
VORTEILE VON PORECOOL KÜHLSYSTEMEN
Vorteile von OPENPORE Aluminiumschaum für Wärmemanagement
- Neuartige multimodale Porenmorphologie mit flexibel einstellbaren Porengrößen.
- Neue Phänomene der Wärmeübertragung durch oszillierenden Mikroströmungen.
- Höhere Wärmeleitfähigkeit (Al99,5%).
- Bis zu 900% größere spezifische Oberfläche vs. Profilkühlkörper.
- Bis zu 70% geringeres Gewicht (Dichte 0,8 – 1,3 g/cm3).
- Bis zu 60% höherer Wärmeübergangskoeffizient vs. Profilkühlkörper.
- Bis zu 700% höherer Materialanteil vs. herkömmliche Aluminiumschäume.
- Bis zu 900% höhere Wärmeleitfähigkeit vs. herkömmliche Aluminiumschäume.
- Bis zu 1.900% höhere Druckfestigkeit vs. herkömmliche Aluminiumschäume.
- Sehr gute multidirektionale Luftdurchlässigkeit und Strömungsakustik.
- Flexible Geometrien: Kühlkörper, Strömungskanäle, Platinenlayouts, Lüfterpositionen.
- Integrierbar in alle Bauräume und Fügeverfahren.
- Diverse neuartige Architekturen als Mono- oder Multimaterialsysteme.
Vorteile der PORECOOL Kühlkörper für thermischen Systemen
- Kleinere, leichtere, leistungsfähigere, nachhaltigere Kühlsysteme.
- Neue Freiräume und Innovationspotenziale für Produktentwickler.
- Kompaktere, leichtere Produkte mit neuen Designs und Funktionsintegrationen.
Einsatz von PORECOOL Kühlkörpern in thermischen Systemen
- Luft- und Wasserkühlung.
- Verdampfer, Kondensatoren, Wärmespeicher, Energiespeicher.
- Thermisch belastete Maschinen- und Gehäuseteile.
- Thermisch belastete Kunststoff- und Verbundteile.
Besser als Aluminiumprofile
- Bis zu 900% größere wärmeübertragende Oberfläche bei gleichem Volumen.
- Bis zu 70% kleinere Abmessungen und Gewicht bei gleicher Leistung.
- Dünnere thermische Grenzschichten.
- Durchlässigkeit für Kühlmedien in alle Richtungen.
- Herstellung aus Al99,5% ohne Werkzeugkosten.
Besser als geschäumtes Aluminium
- Bis zu 700% höherer Metallanteil.
- Bis zu 900% höhere Wärmeleitfähigkeit.
- Bis zu 1.900% höhere Druckfestigkeit.
- Hunderte Materialvarienten für jede Anforderung.
- Präzise CNC-Fertigung beliebiger Formen.
- Multifunktionalität, Flexibilität und Integrationsfähigkeit.
- Zuverlässige digitale Zwillinge und numerische Simulation.
Besser als Aluminium 3D-Druck
- Einfachere, konventionelle Konstruktion.
- Herstellung kleinerer Porengrößen.
- Herstellung komplexerer offenporiger Strukturen.
- Herstellung größerer Bauteilen.
- Herstellung beliebiger Stückzahlen.
- Herstellung aus Al99,5%.
- Bessere Wirtschaftlichkeit.
PORECOOL KÜHLSYSTEME FÜR LEISTUNGSELEKTRONIK

Für einen Hersteller von Leistungsverstärkern wurde ein herkömmlicher Profilkühlkörper durch ein PORECOOL-Kühlsystem ersetzt. Ziel war es, bei gleicher Kühlleistung Bauvolumen und Gewicht zu reduzieren. Das Ergebnis: Der neue Kühlkörper benötigt 64% weniger Bauraum und wiegt 69% weniger als die ursprüngliche Lösung. Obwohl die absolute Oberfläche um 28% kleiner ist, erreicht er dank des besseren Wärmeübergangs der offenporigen Struktur im kleineren Volumen die gleiche Kühlleistung.
Damit wird deutlich, dass PORECOOL-Systeme ihre Wirkung nicht durch mehr Oberfläche, sondern durch effizientere Wärmeübertragung im kleineren Volumen erzielen.
| Parameter | Profilkühlkörper | PORECOOL Kühlkörper | PORECOOL Vorteil |
| Bauraum, (cm3) | 2.303 | 819 | – 64% |
| Gewicht, (kg) | 3,56 | 1,1 | – 69% |
| Spez. Oberfläche (m2/m3) | 391 | 760 (bis 12.000) | + 94% |
| Absolute Oberfläche* (m2) | 0,9 | 0,65 | – 28% |
| Wärmewiderstand Rth | 0,147 | 0,149 | |
| Leistungsdichte flächenbezogen (W/cm2) | 1,413 | 1,413 | |
| Leistungsdichte volumetrisch (W/cm3) | 0,22 | 0,61 | + 177% |
| Leistungsdichte gravitativ (W/kg) | 140 | 455 | + 225% |
PORECOOL KÜHLSYSTEME FÜR CPU, GPU, LED UND PELTIER-ELEMENTE

Der Vergleich zeigt es deutlich: Der konventionelle Profilkühlkörper misst 37 mm, der PORECOOL-Kühler nur 12 mm – bei gleicher Kühlleistung. Die kleinen Poren wirken wie Millionen Mikrokanäle, durch die Luft strömen und Wärme effizient abführen kann – sichtbar gemacht durch das Licht, das durch eine nur 2 mm dünne Probe scheint. Die offenporige Morphologie garantiert eine sehr gute multidirektionale Luftdurchlässigkeit, wodurch selbst in hochkompakten Designs Kühlmedien ungehindert strömen können.
Individuell optimiert: Die modulare Architektur erlaubt die flexible Einstellung und optimale Abstimmung aller Funktionsbereiche (Wärmeleitung, Wärmespreizung und konvektiver Wärmeübergang) auf Ihre Produktanforderungen. Der Einsatz eines Lüfters für die aktive Luftkühlung ist essenziell und muss präzise auf die poröse Struktur abgestimmt werden – oder umgekehrt das Material auf den Lüfter –, um thermisch optimale Ergebnisse zu erzielen.
Bereit für die Zukunft: Die PORECOOL Architektur ist erweiterbar und öffnet das Feld für weitere Anwendungen. Auf derselben Basis sind auch Wasserkühlsysteme, die Integration von Kapillarsystemen, Verdampfern, Heatpipes oder Wärmespeichern realisierbar. Der integrierte Wärmespeicher kann zugleich als latente thermische Sicherung wirken, indem er kurzfristige Lastspitzen aufnimmt und so das System vor Überhitzung schützt.
PORECOOL KÜHLSYSTEME FÜR 19″ EINSCHÜBE UND IT SCHRÄNKE

Das neue Konzept richtet sich auf großformatige Kühl- und Trägersysteme, wie sie in 19″-Einschüben, Serverschränken oder Industrie-Racks eingesetzt werden. Es basiert auf einem Leichtbau-Sandwich, bei dem massive Aluminiumdecklagen mit einem Kern aus offenporigem Gussaluminium kombiniert werden.
Ähnliche Sandwichkonstruktionen sind aus der Luft- und Raumfahrt, dem Fahrzeug- und Maschinenbau bekannt, wo sie aufgrund ihrer hohen Biegesteifigkeit, Vibrationsdämpfung und des geringen Gewichts eingesetzt werden – für thermische Aufgaben jedoch bislang ungeeignet waren.
Das neuartige PORECOOL-Sandwich verbindet erstmals mechanische und thermische Funktionen in einem Bauteil. Mechanik und Thermik werden entkoppelt, individuell dimensioniert und optimal aufeinander abgestimmt.
Ein Demonstrator-System, das für eine anspruchsvolle Industrieanwendung entwickelt wurde, zeigt das Potenzial der neuen Technologie:
- Bauraumreduktion: bis zu 60 %
- Gewichtsersparnis: bis zu 70 %
- Biegesteifigkeit: bis zu +800 %
- Gesamt-Kühlleistungssteigerung: bis zu +300 %
- Integrierte Vibrations- und Schalldämpfung
Weitere Vorteile sind Variantenvielfalt, Multifunktionalität und Gestaltungsfreiheit für Kühlkörper-Konstruktionen, Gerätedesigns und Luftführungen. Im Gegensatz zu Profilkühlkörpern ist die An- und Abströmung nicht festgelegt – sie kann beliebig erfolgen, was eine vollständige Flexibilität bei Auslegung und Konstruktion ermöglicht. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten für Luft- und Wasserkühlung, variable Sandwich-Aufbauten sowie die direkte Integration in Gerätegehäuse.
ANWENDUNGSVIELFALT VON PORECOOL KÜHLSYSTEMEN
Vorteile von PORECOOL Kühlsystemen für Leistungselektronik, LEDs, CPUs u.a.
- Bis zu 70% kleinere, leichtere und nachhaltigere Hochleistungskühlkörper.
- Form folgt Funktion: Der Kühlkörper passt sich der Gerätegeometrie an – nicht umgekehrt.
- Multidirektionale Luftdurchlässigkeit: Lüfter, Kanäle und Öffnungen frei positionierbar – unabhängig von der Strömungsrichtung.
Vorteile von PORECOOL Kühlsystemen für Wärmespeicher
- Infiltration und Mikroverkapselung von Phasenwechselmaterialien (PCM) in den Poren.
- Schnellere Lade- und Entladezyklen durch hohe Wärmeleitfähigkeit und Strahlung.
- Flexible Konstruktionen als Multimaterialsysteme (Aluminium, Kupfer, Edelstahl, Kunststoff).
Vorteile von PORECOOL Kühlsystemen für Kunststoff- und Verbundteile
- Infiltration und Mikroverkapselung von Polymeren – per Spritzguss, Thermoforming, Resin Transfer Moulding, Ultraschallschweißen, Schäumen, 3D-Druck.
- Hybridbauteile mit hoher Widerstandsfähigkeit gegen Leckage, Vibration, Temperaturwechsel, thermische Ausdehnung und Korrosion.
- Lokale Wärmeleitfähigkeit an Hotspots um mehrere tausend Prozent steigbar.
- Integrierbare Zusatzfunktionen: Versteifung, Stoß- und Schwingungsdämpfung, Flammschutz, Explosionsschutz, Schalldämmung, Filtration, Fittings, Scharniere, lösbare Verbindungen.


EXPERTISE, DIE MASSSTÄBE SETZT

METAKER TECHNOLOGIE
Vom Land Baden-Württemberg mit dem Leichtbaupreis ausgezeichnete Oberflächentechnologie für Multimaterial- und Leichtbausysteme.

METAHYBRID PLATTFORM
Durch die Jury des Industriepreises als „Best of R&D“ prämierte Basis für multifunktionale Multimaterialsysteme.

OPENPORE TECHNOLOGIE
Vom Land Baden-Württemberg als „Innovation des Jahres“ ausgezeichnete neue Werkstoffklasse für multifunktionale Leichtbaukomponenten.

PORECOOL KÜHLARCHITEKTUR
Staatlich validierte Weltneuheit: Von der BSFZ zertifizierte, weltweit erste Kühlarchitektur aus porösem Aluminium.

PORECOOL KI-SIMULATION
Staatlich validierte Forschung: Von der BSFZ anerkannte, KI-unterstützte Simulationsmethodik zur thermischen Vorhersage.
Seit über 30 Jahren Forschung und Entwicklung im Bereich komplexer technischer Systeme wurde die Grundlage geschaffen, auf der PORECOOL aufgebaut ist. Die PORECOOL Architektur ist flexibel anpassbar: Komponenten können aus unterschiedlichen Werkstoffen und mit verschiedenen Fertigungsverfahren umgesetzt werden. Systeme sind nicht an bestimmte Prozesse gebunden und können herstellerunabhängig entwickelt werden. Die METAHYBRID Technologieplattform bündelt mehr als zehn Jahre gezielte Forschung, Anwendungsentwicklung und Kooperation mit internationalen Partnern aus Wissenschaft und Industrie. Diese Arbeit wurde unter anderem mit dem Deutschen Industriepreis, dem ThinKing Leichtbaupreis des Landes Baden-Württemberg sowie der Validierung durch die Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) ausgezeichnet. Je nach Anforderung entsteht so das optimale Produkt, dessen Serienproduktion in einer geeigneten Wertschöpfungskette umgesetzt wird. Zu den METAHYBRID Kunden zählen zahlreiche große und mittelständische Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Diese interdisziplinäre Basis macht unsere F&E-Kompetenz international anerkannt und einzigartig.

DER WEG ZU IHRER PORECOOL LÖSUNG
Materialbasierte Systementwicklung statt reiner Geometrie.
Wir minimieren Ihr Entwicklungsrisiko durch einen klar definierten Prozess unter striktem NDA. Statt unverbindlicher Gespräche liefern wir belastbare Ergebnisse in drei Phasen.
Function-First: Wir konstruieren nicht bloß Bauteile – wir entwickeln die interne Materialphysik. Durch die Abstimmung von Porenstruktur und Strömungsdynamik auf Ihre thermischen Ziele reduzieren wir die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis. Dies verhindert „Blindflüge“ und sichert die bestmögliche Performance im Realbetrieb ab.
Phase 1: Application Engineering, Design-Validierung & Know-how-Transfer.
Wir überführen Ihre Herausforderung in eine präzise Strategie und befähigen Ihr Team.
- Leistung: KI-gestützte Simulation hunderter Varianten zur Identifikation des thermischen Optimums.
- Exklusiver Mehrwert: Direkter Wissenstransfer zu physikalischen Wirkprinzipien und Auslegungsparametern für Ihr F&E-Personal.
- Investition: Kalkulierbares Festpreis-Paket (niedriger vierstelliger Betrag).
Phase 2 & 3: Prototyping & System-Validierung (MVP)
Hardware-Performance direkt in Ihrem Gerät – Made in Germany.
- Leistung: Fertigung von mind. 3 individuellen PORECOOL-Grenzmustern. Wir begleiten Ihren Versuchsaufbau, um Messfehler und Fehlinterpretationen zu minimieren.
- Ergebnis: Empirische Daten aus Ihrem System, Bewertung der Serienkosten und ein einsatzfähiges MVP.
- Investition: Projektbezogen (Initialinvestition im niedrigen vierstelligen Bereich).

MACHBARKEIT PRÜFEN
Beschreiben Sie kurz Ihre Anwendung, technische Herausforderung und das gewünschte Ziel. Wir prüfen Ihre Anfrage und melden uns innerhalb von 48 Stunden.
Dieses Angebot richtet sich an Entwicklungsleiter und Ingenieure mit konkreten thermischen Herausforderungen in der Vor- und Serienentwicklung.
Impressum gemäß § 5 DDG
METAHYBRID Group
Inh. Dipl.-Ing. (FH) Eugen Pfeifer
Industriestraße 4
D-70565 Stuttgart
T: +49-711-128967-60
E: hello@metahybrid.com
www.metahybrid.com
USt.-ID: DE361465470

